06 Mai 2009

Engel und Dämonen

In einer Vorbemerkung zu seinem Roman Angels and Demons (deutsch: „Illuminati“) behauptete der amerikanische Trivialromancier Dan Brown, die Beschreibung der Schauplätze entspreche genau den örtlichen Gegebenheiten. Seither laufen manche seiner Leser durch Rom auf der Suche nach Sichtachsen, die sich partout nicht auftun wollen. Der Verfasser erklärte an gleicher Stelle, den Illuminatenorden habe es wirklich gegeben. Das stimmt zwar, aber natürlich zählten Galileo und Bernini keineswegs, wie bei Brown zu lesen, zu den Mitgliedern des erst 1776 entstandenen Geheimbundes.

Auch war dessen Gründer, der junge Ingolstädter Professor Adam Weishaupt (1748–1830), nicht so vermessen, es mit der katholischen Kirche insgesamt aufzunehmen. Sein Argwohn ebenso wie seine kaum verhohlene Bewunderung galt primär den Jesuiten, deren Orden zwar offiziell aufgehoben worden war, die aber als Weltpriester weiterhin wichtige Positionen innehatten, so auch an der bayerischen Landesuniversität.

In der bikonfessionellen Reichsstadt Augsburg waren die Jesuiten des Kollegs St. Salvator unvermindert tätig. Von hier berichtete Weishaupts Schüler Franz Xaver Zwackh im Dezember 1778 von einer „Unterredung mit dem Abbate Marotti in Betreff der M[aurerey], wo mir dieser das ganze Geheimniß, welches sich auf die alte Religion und Kirchengeschichte gründet, erklärt, auch alle hohe Grade bis auf jene der Schotten mir mitgetheilet hat“. Der Ordensgeneral zeigte sich hocherfreut über diese „wichtige Entdeckung“ und empfahl: „Nutzen sie diesen Umstand, soviel möglich.“

Weishaupt selbst war am 2. Februar 1777 in die seit 1775 bestehende Münchner Loge „Zur Behutsamkeit“ aufgenommen und seitdem zum Gesellen befördert worden. Sein Wissen von der Freimaurerei ging also kaum über die ersten Grundlagen hinaus, zumal er als Auswärtiger nicht regelmäßig an den Münchner Logenversammlungen teilnehmen konnte. Marottis wertvolle Aufschlüsse ermöglichten erst die Entwicklung und Umsetzung der illuminatischen Strategie, die bestehenden freimaurerischen Netzwerke zur Ausbreitung der eigenen Organisation zu nutzen. So gelang Zwackh die Umwandlung der zweiten Münchner Loge, „St. Theodor vom guten Rat“, in eine Operationsbasis, von der aus Kontakte bis nach Berlin und Warschau geknüpft werden konnten.

Auf welchem Wege Weishaupt erstmals vertiefte Kenntnis von den Ritualen der Freimaurerei erlangt hatte, wurde bereits 1787 offenbar, als auf kurfürstlichen Befehl die bei Hausdurchsuchungen aufgefundenen „Originalschriften“ des Illuminatenordens in zwei Bänden gedruckt wurden. Aber nicht einmal der französische Exjesuit Augustin de Barruel, der einen großen Teil seiner gegenrevolutionären Mémoires pour servir à l’histoire du jacobinisme (1797/98) den Umtrieben der Illuminaten widmete, stellte die Frage nach der Identität jenes italienischen Geistlichen.

Dabei führt die Spur geradewegs nach Rom. Giuseppe Marotti (1741–1804), Jesuit seit 1758, zählte am Collegium Romanum zu den Schülern des dalmatinischen Dichters Rajmund Kunic (Raimondo Cunich, 1719–1794), dessen Epigramme er später herausgeben sollte. Nach Aufhebung des Ordens 1773 übernahm er hier eine Professur als Lehrer der Rhetorik und des Griechischen und veröffentlichte Übersetzungen und Biographien. Als Papst Pius VI. 1798 von französischen Truppen gezwungen wurde, Rom zu verlassen, zählte Marotti zu der kleinen Schar seiner Getreuen, die ihn zunächst ins toskanische, dann ins französische Exil begleiteten. In seinen letzten Lebensjahren diente er auch dem Nachfolger, Papst Pius VII., noch als Geheimsekretär.

Leider ist über Marottis Aufenthalt in Augsburg nichts weiter bekannt. Welchem Zweck diente sein Besuch? Kehrte er womöglich schon 1782 im Gefolge des nach Wien reisenden Pius VI. zurück? Blieb er mit den Augsburger Exjesuiten in Verbindung, deren Zeitschrift Kritik über gewisse Kritiker, Rezensenten, und Brochürenmacher von 1787 an zu einem führenden Organ der katholischen Gegenaufklärung avancierte?

Dunkel bleibt einstweilen auch, worauf Marottis Deutung der Freimaurerei gegründet war. Nach seinem Tode berief sich Marziale Reghellini (1766–1853) in einem Versuch über den Esprit du dogme de la franche-﷓maçonnerie (1825) überraschend auf Marotti, der das maurerische „Dogma“ von der reinen Lehre Jesu und der urchristlichen Gemeinden abgeleitet habe.

Ähnliche Gedanken lassen sich auch in illuminatischen Texten nachweisen. In Rom hingegen konnte man diesen Ideen augenscheinlich nichts abgewinnen, selbst wenn sie auf einen päpstlichen Geheimsekretär zurückgehen mochten: Reghellinis Buch wurde 1839 auf den Index gesetzt.

(F.A.Z., 6. 5. 2009)

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23 Januar 2009

Ein Tropfen genügt

Gekürzt erschienen in F.A.S., 9. 11. 2008

Der erste dunkelhäutige Präsident der Vereinigten Staaten ist das Kind einer weißen Mutter. Seinen kenianischen Vater hat er kaum jemals gesehen, den größten Teil seiner Jugend verbrachte er bei den weißen Großeltern. Wieso gilt er trotzdem schlichtweg als »schwarz«? Die Beantwortung dieser simplen Frage führt mitten hinein in die Abgründe der einstigen amerikanischen Rassengesetzgebung und die Paradoxien der heutigen Identitätspolitik.

Barack Obama als Schwarzen anzusehen heißt zunächst, seine eigene Selbstbestimmung zu respektieren. Obama hat sich bereits in seiner Autobiographie Dreams from my father ausführlich über seine Herkunft und den Umgang mit ihr geäußert. Mit zwölf oder dreizehn Jahren, berichtet er hier, habe er aufgehört, Fremden gegenüber von der Hautfarbe seiner Mutter zu sprechen, weil ihm dies als Anbiederung an die Weißen erschien. Seitdem sei er immer wieder Zeuge geworden, wie verstörend es auf weiße wie schwarze Amerikaner wirke zu erfahren, einen Menschen uneindeutiger Rasse vor sich zu haben: »Sie wissen nicht mehr, wer ich bin. Insgeheim stellen sie sich vielleicht meine Zerrissenheit vor, das gemischte Blut, das gespenstische Bild des tragischen Mulatten, der in zwei Welten gefangen ist.«

Obamas Rückblick auf das Leben eines noch jungen Mannes, der seit kurzem auch in deutscher Übersetzung vorliegt, erschien 1995, noch vor Beginn seiner politischen Karriere. Inzwischen ist die Genealogie des Verfassers längst kein Geheimnis mehr. Der Politiker Obama hat seither stets seine Absicht bekundet, zur Überwindung von Rassenschranken beizutragen, sich aber gleichzeitig vorbehaltlos zur schwarzen Gemeinschaft bekannt. Er hat damit auf die noch immer unausweichliche Frage nach seiner Rassenzugehörigkeit diejenige Antwort gegeben, welche die amerikanische Gesellschaft und der ganz überwiegende Teil seiner Wähler von ihm erwartet. Es besteht zwar keine Veranlassung, an Obamas Aufrichtigkeit zu zweifeln. Ein Bestehen auf der eigenen hybriden Identität aber, soviel ist sicher, wäre unter den Amerikanern weithin auf Unverständnis gestoßen.

»Wie wird in den Vereinigten Staaten eine Person, gesellschaftlich wie rechtlich, als schwarz definiert? Was sind unsere diesbezüglichen Regeln, und wie sind sie entstanden?« Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Soziologe F. James Davis, Emeritus an einer Universität in Obamas heutiger Heimat Illinois, in seinem erstmals 1991 veröffentlichten Überblick Who is black? One nation’s definition.

Davis kommt das Verdienst zu, den Blick der Amerikaner auf die Eigentümlichkeiten ihres Umgangs mit dieser für sie bis heute relevanten Klassifizierung gelenkt zu haben. Keine andere Nation hat in ähnlicher Konsequenz versucht, zwischen Schwarzen und Weißen zu scheiden, ohne dabei einen Übergangsbereich anzuerkennen. Schon Ende des achtzehnten Jahrhunderts vollzog sich in der unmittelbaren Nachbarschaft, auf der Karibikinsel Hispaniola, eine gänzlich andere Entwicklung. Hier kam es in den Wirren der Haitianischen Revolution zu Allianzen zwischen den weißen Siedlern und den Mulatten, die sich gemeinsam den aufständischen schwarzen Sklaven wie auch den Truppen der französischen Kolonialmacht entgegenstellten.

Während in der Karibik die gens de couleur erfolgreich für ihre eigenen Rechte kämpften, blieben sie in den amerikanischen Südstaaten, mit Ausnahme der Gegenden um New Orleans und Charleston, den Sklaven gleichgestellt. Soweit sie dennoch eine Elite bildeten, machten sie sich zwangsläufig zu Sprechern für die farbige Bevölkerung insgesamt. Diese Konstellation erfuhr auch durch den Sieg der Nordstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg keine grundlegende Änderung. Im Gegenteil wurde 1896 durch eine Entscheidung des Obersten Gerichts die Gleichbehandlung aller, auch der hellsten Dunkelhäutigen ausdrücklich bekräftigt: Die Richter wiesen die Klage des Schusters Homer Plessy ab, der sein Recht hatte erstreiten wollen, in einem den Weißen vorbehaltenen Eisenbahnabteil befördert zu werden. Die Abkunft von bloß einer schwarzen Urgroßmutter genügte, Plessy als Schwarzen zu klassifizieren.

In der Folge erließen zahlreiche Südstaaten zur Erhaltung der rassischen Reinheit Gesetze, mit denen die sogenannte One-drop rule festgeschrieben wurde, so benannt nach dem »schwarzen Blut« und seiner homöopathischen Verdünnung. Indem dieses rigoros nur zwischen Weißen und Nichtweißen unterscheidende binäre System auch auf alle anderen Bevölkerungsgruppen angewandt wurde, betraf es in Staaten wie Virginia zugleich die indianischen Ethnien, was deren Benachteiligung weiter verschärfte.

Die endliche Aufhebung der Rassengesetzgebung in den sechziger Jahren bedeutete nicht zugleich das Ende der Eintropfenregel. Prominente Sprecher der Bürgerrechtsbewegung, von W. E. B. Du Bois bis Martin Luther King, hatten selbst Weiße unter ihren unmittelbaren Vorfahren; ihr Kampf für die Gleichberechtigung galt allen Dunkelhäutigen. In dem Maße aber, wie er in das System der ausgleichenden Bevorteilung mündete, bekräftigte er die Notwendigkeit, an der überkommenen kategorialen Unterscheidung zwischen den »Rassen« festzuhalten.

Im Nachwort zur zehnten Auflage seines zur klassischen Seminarlektüre gewordenen Versuchs hat sich F. James Davis beifällig über das Multi-racial movement geäußert, das gegen den Widerstand der Lobbyisten der Affirmative action die Einführung eines neuen Kästchens auf den Bögen der bundesstaatlichen Zensusbehörde durchsetzen konnte. Er resümierte: »Das Ende der Eintropfenregel wird erleichtert werden, wenn das ihr zugrunde liegende gesellschaftliche Konstrukt – Rasse selbst – an Bedeutung verliert.«

10 Oktober 2006

Bloodlines of the Illuminati

Luca Bianchini, Anna Trombetta: Goethe, Mozart e Mayr fratelli illuminati
Archè, Milano 2001, 444 S.

Quatuor-Coronati-Jahrbuch 40 (2003), S. 304; auch in: Zeitschrift für internationale Freimaurerforschung 4 (2002) [2004], S. 89 f.

Beim Festival Rossini in Wildbad wurde im Sommer 2001 eine einaktige Farce Verter nach über zweihundert Jahren erstmals wieder zur Aufführung gebracht. Die Entdecker der Handschrift, zwei norditalienische Musikhistoriker, schreiben sie dem deutschen Komponisten Simon Mayr zu. Über den Wert dieses Fundes für die Musikgeschichte muß an dieser Stelle nicht geurteilt werden. Der Lehrer Donizettis, so heißt es bereits in einer älteren Werkmonographie, wurde im Laufe der Zeit regelmäßig „nicht nur überschätzt, sondern auch wesentlich schief beurteilt“. Gleiches ließe sich, mutatis mutandis, vom Illuminaten-Orden sagen, allemal jedenfalls von der Darstellung, die er seitens der beiden Italiener erfährt.

Johann Simon Mayr wurde 1763 in Mendorf geboren. Der zwanzig Kilometer nordöstlich von Ingolstadt gelegene Ort gehörte zu den bayerischen Gütern der Freiherren von Bassus. Thomas (Tommaso) Maria von Bassus war es denn auch, der den jungen Musiker förderte und ihn Ende der achtziger Jahre im bündnerischen Puschlav (Poschiavo) beschäftigte, wo er als Podestà ein kunstsinniges Regime führte. Als Verleger aufklärerischer Schriften brachte er 1781 unter anderem auch die erste italienische, aus dem Französischen übersetzte Ausgabe der Leiden des jungen Werther heraus, an der sich Komponist und Librettist der besagten Farce orientiert haben mögen. Bassus zählte zu den wichtigsten Gehilfen Adam Weishaupts; ihm oblag es, in Tirol und Norditalien fähige Männer für den Orden zu gewinnen; ihm gehörte auch Schloß Sandersdorf, jenes „bekannte Illuminaten-Nest“, wo die bayerischen Beamten im Mai 1787 einen umfangreichen Bestand geheimer Unterlagen beschlagnahmte. Es läßt sich also annehmen, daß der Baron seinen Schützling eines Tages in den Orden aufnahm und ihn an den Sitzungen der Minervalkirche zu Puschlav teilnehmen ließ. Vielleicht wurde Mayr dort auch Mitglied der Loge „Zu den drei Sternen“.

Ein Beleg allerdings fehlt. Die Forschung, zuletzt John Stewart Allitt, hat ihn nicht beibringen können. Bianchini und Trombetta suchen dies zu verdunkeln, indem sie eine ebenso weitschweifige wie konfuse Gesamtgeschichte des Illuminaten-Ordens zusammenschreiben, die sich zwangsläufig mit der Lebensgeschichte Mayrs an den wenigsten Punkten berührt. Statt neuen Informationen aus den Archiven von Bergamo oder Chur bieten sie Exzerpte aus älterer und neuerer Literatur, wobei sie keine Unterschiede zwischen seriösen Studien und dubiosen Pamphleten machen. Orientierungslos schwanken die Autoren zwischen Glaubensseligkeit und blindem Übereifer, wenn sie Katharina II., Joseph II., Christian VII. und Gustav III. («secondo alcune fonti», die nicht namhaft gemacht werden) zu den Illuminaten rechnen (100) und dann sogar eine eigene Mitgliederliste zusammenstellen (123–38), weil sie von der maßgeblichen Aufstellung Hermann Schüttlers keine Kenntnis erlangt haben.

Die Ahnungslosigkeit der beiden Musikliebhaber ist bisweilen erheiternd, so etwa, wenn sie Carl Theodor von Dalberg als «Elettore Palatino di Baviera» bezeichnen (102), mithin einen bedeutenden Illuminaten mit ausgerechnet jenem Fürsten verwechseln, der den Orden in seinen Landen aufhob und dessen Mitglieder verfolgen ließ. Durchaus nicht mehr amüsant ist jedoch, daß Bianchini und Trombetta ein ebenso kurzes wie infames Kapitel der Familie Rothschild widmen. «Secondo Fritz Springmeier, i banchieri ebrei avrebbero reinvestito nella Revoluzione francese i soldi ricavati dalla Rivoluzione americana» (78), heißt es hier mit Bezug auf ein Buch mit dem vertrauenerweckenden Titel Bloodlines of the Illuminati. Sosehr man auch bereit sein mag, historischen Dilettanten das eine oder andere Versehen durchgehen zu lassen – das Urteilsvermögen, antisemitischen Schund als solchen zu identifizieren, sollte bei jedem vorausgesetzt werden können, der sich mit freimaurerischer Geschichte befaßt.

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16 September 2006

Sehr schönes Thema

Johannes Rogalla von Bieberstein, »Jüdischer Bolschewismus«. Mythos und Realität, Dresden, Edition Antaios, 2002, 312 S., € 29,00.

links. Rivista di letteratura e cultura tedesca 5 (2005) [2006], S. 131 f.

»Sehr schönes Thema, die Revolution und die Juden«, äußerte Gustav Landauer in einem Brief an Martin Buber. Indem sich der anarchistische Philosoph, Sohn eines jüdischen Kaufmanns, zum »Volksbeauftragten« der Münchner Räterepublik wählen ließ, sollte er selbst dieses Thema fortschreiben. Im Dezember 1918 nicht vorauszusehen war allerdings, wie Johannes Rogalla von Bieberstein mit ihm umgehen würde.

Das Buch des Bielefelder Bibliothekars sorgte in Deutschland kurzzeitig für Aufsehen, weil ein CDU-Bundestagsabgeordneter aus ihm Zitatmaterial bezogen hatte. Die mißratene Rede Martin Hohmanns zum von ihm so genannten »Nationalfeiertag« am 3. Oktober 2003 trug ihm die Verstoßung aus seiner Fraktion ein. Auch Johannes Rogalla von Bieberstein hatte kritische Fragen zu beantworten. Gegenüber der Neuen Westfälischen äußerte er, von »Juden als Tätervolk« habe er nicht geschrieben. Er könne »nicht steuern«, wenn sich »rechte Kreise« bei ihm bedienten.

Dieser Rechtfertigungsversuch wirkt sonderbar angesichts der dem Buch vorangestellten Danksagung, die »Herrn Professor Dr. Ernst Nolte für sein Vorwort und Herrn Dr. Karlheinz Weißmann für die Durchsicht des Manuskriptes« gilt. Letzterer ist der wohl umtriebigste Organisator einer Nouvelle droite à l’allemande, ersterer einer seiner wichtigsten Inspiratoren. Wäre es Rogalla von Bieberstein ein Anliegen gewesen, sich gegen mögliche Vereinnahmungsversuche von dieser Seite zu schützen, hätte er seine Studie nicht ausgerechnet einem Verlag anvertraut, der neben Nolte und Weißmann den Schweizer Historiker der »Konservativen Revolution«, Armin Mohler, und den prominenten 68er-Renegaten Bernd Rabehl zu seinen Autoren zählt.

Nolte hat sich schon vor Hohmann gegen die angeblich »heute übliche Entgegensetzung von ‚Tätervolk‘ und ‚Opfervolk‘« gewandt, und er hat schon vor Rogalla von Bieberstein vom »rationalen Kern« der Rede vom »jüdischen Bolschewismus« gesprochen. Dieser folgt ihm aufs Wort, wenn er im letzten Kapitel seiner Untersuchung das Résumé zieht, die antisemitische Propaganda des 20. Jahrhunderts habe »ein realgeschichtliches Fundament, einen realen ‚Kern‘« besessen (S. 282). Nolte nimmt dies natürlich dankbar auf. In seinem Vorwort heißt es, Rogalla von Bieberstein billige den Judenhassern »ein gewisses Ausmaß von Recht« zu (S. 3). Die Ausführungen Noltes kulminieren in der Anklage, die ungenannt bleibenden »Philosemiten« machten sich der »Herabwürdigung eines welthistorischen Volkes« schuldig (S. 10).

Rogalla von Biebersteins »Würdigung« besteht demgegenüber in der detaillierten Auflistung all jener Protagonisten der sozialistischen Bewegung, die jüdischer Abkunft waren. Die Karteikästen des Bielefelder Bibliothekars sind prall gefüllt. Die einzelnen Karten enthalten mancherlei Daten zu den einzelnen Lebensläufen und natürlich auch die Auflösung der zahllosen Pseudonyme (Trotzki = Bronstein, um nur das bekannteste zu nennen). Aus der in langjähriger Arbeit entstandenen Sammlung eine lesbare Darstellung zu machen war zweifellos eine schwierige Aufgabe. Die Kräfte des Verfassers hat sie überfordert, und so präsentiert sich seine Studie über weite Strecken als eine Art Neuauflage des antisemitischen Semi-Kürschner in nicht-alphabetischer Reihenfolge.

Es versteht sich, daß sich Rogalla von Bieberstein vorsorglich gegen den Vorwurf des Antisemitismus verwahrt. Er widmet sein Buch dem Andenken Léon Poliakovs, den er als seinen »langjährigen Gesprächspartner« bezeichnet, und er rühmt sich der Bekanntschaft mit Yehuda Bauer. In längeren Passagen über den »Autor als Christ, Spürhund und Dokumentar« (S. 36) schildert er sich selbst und seine lauteren Absichten. Dieser mag er sich »beim gedankenschweren Gehen über die Rampe in Auschwitz-Birkenau« (ebd.) versichert haben, und bisweilen scheinen sie auch zum Vorschein zu kommen. So heißt es an einer Stelle: »Selbstverständlich darf man die vorgestellten jüdischen Revolutionäre nicht als bezahlte Agenten bewerten, schon gar nicht als Agenten des als politische Handlungseinheit überhaupt nicht existierenden Judentums, was antisemitische Verschwörungstheoretiker unterstellten.« (S. 155)

Konspirationsphantasien behandelte der Verfasser bereits in seiner lesenswerten Dissertation, Die These von der Verschwörung 1776 –1945. Philosophen, Freimaurer, Juden, Liberale und Sozialisten als Verschwörer gegen die Sozialordnung (Frankfurt a. M. 1976). Er verfolgte darin mit einiger Akribie die Entstehung und Tradierung der Legende, derzufolge die Französische Revolution ein von Freimaurern inszenierter Umsturz gewesen sei. Bekanntlich glaubten einflußreiche Nationalsozialisten, vor allem Himmler und Rosenberg, an den Wahrheitsgehalt dieser Legende ebenso wie an die Realität einer jüdischen Weltverschwörung. Manches Mal berührten und vereinigten sich beide »Mythen«, so daß der Illuminat Adam Weishaupt zu einem Juden, Marx und Lenin ihrerseits zu Freimaurern erklärt werden konnten. Mit Norman Cohn glaubt Rogalla von Bieberstein, daß die antijüdische Propaganda letztlich »zugkräftiger« als die antimasonische war (S. 278). Insofern schließt er an seine früheren Forschungen nahtlos an.

Der Unterschied in der Methode ist gleichwohl unübersehbar. Zwar hob Rogalla von Bieberstein schon in seiner Dissertation hervor, »daß der Verschwörungsthese ein Realitätsbezug nicht immer abgesprochen werden« könne (S. 167). Aber erst jetzt, angeleitet durch den Geschichtshermeneutiker Nolte, sucht er systematisch nach dem »rationalen Kern« des »Mythos«. Das Ergebnis ist ohnehin bekannt: Viele Sozialisten waren (der Herkunft, nicht dem Glauben nach) Juden. Das macht weder den Sozialismus zur jüdischen Erfindung noch den Bolschewismus zur jüdischen Untat. Jede Vorstellung, die wahnhaft in ihrer Übersteigerung ist, hat ihre Anhaltspunkte in der Wirklichkeit. Aus deren Quantifizierung kann aber nicht einfach auf den Grad der Triftigkeit des jeweiligen Wahns geschlossen werden.

02 August 2006

Der gelbe Riese

Jetzt noch neuer und richtig schön bunt: die neue Rechtschreibung

Junge Welt, 1. 8. 2006

Was liest Annette Schavan in den Ferien? Den letzten Harry Potter? Band zwei der Memoiren von Helmut Kohl? Einen Reißer von Dan Brown? Weit gefehlt. »Ich habe mir vorgenommen, im Urlaub den neuen Duden zu kaufen und mir genau anzusehen, wie die Regelungen nun aussehen«, sagte sie der Berliner Zeitung. Die »Regelungen« – das sind die Paragraphen der zweiten Reform der Rechtschreibreform. Könnte sein, daß die bildungsbeflissene Ministerin beim Schmökern ein gelbes Wunder erlebt.

Denn der Duden – es ist bereits der vierte reformierte – enthält nicht nur die fraglichen Regelungen, versteckt im Kleingedruckten, sondern auch 3000 gelb markierte Empfehlungen der Redaktion. Die sollen die Wahl zwischen ebenso vielen Varianten erleichtern, präsentiert sich doch die neueste neue Rechtschreibung – es ist bereits die dritte – mehr denn je als eine Orthographie des Sowohl-als-auch.

Der Rat für deutsche Rechtschreibung, an dessen Einsetzung Frau Schavan nicht unbeteiligt war, hat zwar aufreizend wenig geleistet, aber immerhin hat er die Existenz einiger hundert Wörter wieder anerkannt, die durch die Reform zerhackt worden waren. Der Duden versucht nun, diese späte Rehabilitation zu unterlaufen und empfiehlt in den meisten Fällen weiterhin die reformgemäße Getrenntschreibung: »frei lebend« statt »freilebend«, »nichts ahnend« statt »nichtsahnend«. Eine »selbst gedrehte« Zigarette: wer spricht so?

Noch schriller ist, daß die Empfehlungen des Dudens völlig willkürlich sind. Meistens hat man sich in Mannheim für die reformierte Getrenntschreibung entschieden, aber nicht immer. Das Ergebnis ist absolut chaotisch: »furcht­erregend« zusammen, aber »Furcht einflößend« getrennt, »hochbegabt« zusammen, aber »hoch bezahlt« getrennt. Die Empfehlungen auf anderen Gebieten sind nicht minder rätselhaft: »Dränage« soll man mit ä schreiben, »Lymphdrainage« aber mit ai.

Das ist Rechtschreibung nach dem Zufallsprinzip, eine Art orthographisches Roulette. Annette Schavan spielt nicht mehr mit, seit sie Bundesministerin geworden ist. Aber für ihre ehemaligen Kollegen in der Kultusministerkonferenz und natürlich für Hans Zehetmair, den Vorsitzenden des Rechtschreibrats, ist der Vorgang eine große Blamage. Die Duden-Redaktion hatte im Rat fast alle Entscheidungen mitgetragen. Trotzdem torpediert sie jetzt die zaghaften Reparaturversuche, die Zehetmair als großartige politische Leistung verkaufen wollte.

Zu dumm auch, daß Zehetmair für den Wahrig, das mit dem Duden konkurrierende Wörterbuch aus dem Hause Bertelsmann, ein feierlich-nichtssagendes Vorwort geschrieben hat. So kann er jetzt die Mannheimer Eigenmächtigkeiten nicht kritisieren, ohne als befangen dazustehen.

Eigentlich sollte zum heutigen 1.August der allgemeine Rechtschreibfriede ausgerufen werden. Dafür hatte Zehetmair Carte blanche nicht nur von der KMK, sondern auch vom Springer-Verlag, der versprach, seine Kampagne gegen die »Schlechtschreibreform« kleinlaut abzublasen. Auf die Unterstützung der sich gerne halbamtlich gerierenden Agentur dpa – selbst mit einem Mitarbeiter im Rat vertreten – konnte man ebenfalls rechnen.

Aber der neue Duden wirkt wie ein 1216seitiges Dementi. »Das sichere Ende der Rechtschreibreform ist gelb«, wirbt der Verlag – Spaß muß ja sein. Aber wer auch immer den Wälzer aufblättert, ob Ministerin oder Sekretärin, wird schwerlich den Eindruck gewinnen, daß dieses bunte Durcheinander aus rot gedruckten und gelb markierten Wörtern nebst blau hinterlegten Erläuterungen so etwas wie eine eindeutige und einheitliche, endgültige und verbindliche Orthographie darstelle, wie der Verlag es den Käufern weismachen möchte.

Tatsächlich verhält es sich so, daß weder Lehrer noch Eltern und schon gar nicht die Schüler die reformierte Rechtschreibung, in welcher Version auch immer, annähernd sicher beherrschen. Das mag manchem als fröhliche Anarchie erscheinen, hat aber doch auch etwas Peinliches an sich. Wolfgang Schneider, Professor der Psychologie an der Universität Würzburg, ließ im Rahmen eines Langzeitvergleichs ein Diktat aus den 1960er Jahren noch einmal schreiben. Sein Fazit: »Würde man das Rechtschreibniveau der Schüler von damals zum Maßstab nehmen, wären drei Viertel der heutigen Kinder Legastheniker.«

Es wird also weiterhin zwei Rechtschreibungen geben, zum einen die herkömmliche, die in sich konsistent und der deutschen Sprache durchaus angemessen ist, und zum anderen die reformierte, staatsgetragene, ewig reparaturbedürftige, die man eigentlich nur als deformierte bezeichnen kann. Und es wird immer weniger Menschen geben, bei denen wenigstens eine der beiden einigermaßen sitzt.

Wann also kommt der Rechtschreibfriede? Die Debatte wird erst dann beendet sein, wenn die Politik aufhört, sich die Sprache untertan zu machen. Das kann dauern.

23 Juni 2006

Bibliographie zum Illuminatenorden

Von Hermann Schüttler und Reinhard Markner
(letzte Änderung: 2. 10. 2012)


1. Zeitgenössische Publikationen (bis 1801)

— Agrippa v. Verulamio, Cornel., Priesters des Illuminatenordens ...: Apocaliptische Noten über die Einführungs-Rede des Freyherrn v. Spiegel zum Diesenberg, Amaurotum: Hythlodäus 1789, 88 S.

— »An alle europäischen Regenten«, in: Wiener Zeitschrift 1 (1792)

— André, Chr[istian] C[arl]: Der Freymaurer, oder compendiöse Bibliothek alles Wissenswürdigen über geheime Gesellschaften, H. 1–5, Göttingen 1790–96; darin: »Illuminaten«, H. 1, S. 37–54; H. 4–5, 1796, S. 50–86 [Zusammenstellung aufgrund von verschiedenen Veröffentlichungen]

— Auch eine nöthige Beylage zur ersten Warnung über Freymaurer, 1785, 32 S.

— Audienz eines Projektanten bey einem Fürsten über die katholische Geistlichkeit. Für katholische Fürsten verf. von einem guten Illuminaten, o. O. 1797

— Aufklärung über wichtige Gegenstände in der Freymaurerey, besonders über die Entstehung derselben ohne alle Schwärmerey eigentlich nur für Freymaurer, doch wird auch der, der Menschenkenntniß schätzt, viel Interessantes darinnen finden, o. O. 1787; darin: »Ueber Archidemides und die Illuminaten«, S. 78–87

— »Ausbietung eines Preises für eine populaire Abhandlung den Illuminaten–Orden betreffend«, in: Eudämonia Bd. 4, 1797, S. 225–29

— »Austritt aus geheimen Gesellschaften«, in: Die neuesten Religionsbegebenheiten 17 (1794), S. 63–107

— »Auszug eines Schreibens vom Donaustrom d. d. den 9. Jul. [1787]« [enth. einen Hirtenbrief des Fürstbischofs von Regensburg, Valentin Anton L. B. v. Schneid, gegen die Illuminaten nebst Betrachtungen darüber], in: Die neuesten Religionsbegebenheiten 10 (1787), S. 799–801; FZ (Neuwied), S. 457–59

— [Babo, Joseph Marius:] Über Freymaurer, besonders in Bayern. Erste Warnung, [München] 1784, 78 S.

— Gemälde aus dem menschlichen Leben, 2 Bde., [München] Frankfurt und Leipzig, 1784

— Bassus, Thomas Franz Maria Frhr. von: Vorstellung, denen hohen Standeshäuptern der erlauchten Republik Graubünden in Ansehung des Illuminatenordens auf hohen Befehl vorgelegt, [Nürnberg] 1788; ital. u. d. T. Esposizione presentata agli Illustrissimi Signori capi dell–Eccelsa Repubblica dei Grigioni [. . .] riguardo alla società segreta chiamata degli Illuminati, Poschiavo 1787, 172 S.

— [Baumgarten-Crusius, Gottlob Aug.:] Filantropin für Pferde, in einem dem Geiste unsers aufgeklärten Jahrhunderts angemessenen Plane vorgetragen von Hippofilos, Deutschland 1795, 77 S.

— [Becker, Rudolph Zacharias:] »Grundsätze, Verfassung, und Schicksale des Illuminaten-Ordens in Bayern. Ein historischer Auszug aus den von dieser Gesellschaft hrsg. Schriften«, in: Deutsche Zeitung (Gotha) 1786, S. 320–33, 339–44, 347–52, 355–59

–– »Beitrag zur Geschichte der Illuminaten und der Lesefreiheit in Baiern«, in: Berlinische Monatschrift Bd. 2/1785, S. 555–60

— »Beitrag zur Toleranz-Geschichte. Zwar nicht ganz neu, aber merkwürdig genug«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 265–68

— »Bemerkungen über das sechste Heft von Grossings Staaten Journal. Junius 1787«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 505–09, 513–17, 529–31

— Bemerkungen über einige Originalschriften des Illuminatenordens, welche bey dem gewesenen Regierungsrath Zwack durch vorgenommene Hausvisitation zu Landshut den 11. und 12. Oktob. ec. 1786. sollen gefunden, und auf höchsten Befehl Sr. Kurfürstlichen Durchlaucht zum Druck befördert worden seyn, Frankfurt u. Leipzig, 1787, 96 S.

– »Betrachtungen über die Uebel, welche die Entlarvung des Illuminatismus veranlaßt haben soll; nach von Hendrichs, Milbillers und Gallettis Schriften«, in: Eudämonia Bd. 5, 1797, S. 377–413, 535–46

— Beylage zur Apologie der Illuminaten, herausgegeben in Frankfurt und Leipzig in der Grattenauerischen Buchhandlung 1786, München 1787, 4 Bl.

— »Bischöffl. Eichstättische Verordnung gegen die Illuminaten«, in: JvufD Bd. 2/1787, S. 435 f.; wieder in: Mainzer Monatschrift von geistlichen Sachen Bd. 5 (1789), S. 204–10

– »Blicke in Philo’s früheres Leben«, in: Eudämonia Bd. 4, 1797, S. 438–49

— Bourdeilles Brantôme, P. de: »Etwas zum Trost für Freymäurer und Illuminaten«, in: JvufD 2 (1785), S. 196 f.

— Bronner, Franz Xaver: Leben, von ihm selbst beschrieben, 3 Bde., Zürich 1795–97 [bes. Bd. 1, S. 453–518; Bd. 2, S. 21–26]

— Bruchstücke aus den Begebenheiten eines unbekannten Beherrschers der verborgenen Obern der höhern Illuminaten und höhern Propaganda. Th. 1–3, Halle 1793/94

— Carl Theodor, Kurfürst von Pfalz-Bayern: [Illuminaten–Edikt vom 16. 8. 1785], in: Staats-Relation derer neuesten Europäischen Nachrichten und Begebenheiten Nr. 102/26. 8. 1785, [S. 4]

– »Churfürstliche Pfalzbayersche Verordnung gegen die Illuminaten«, in: Historisch-politisches Magazin Bd. 9, 1791, S. 50–56

— [Confucius:] »Antwort des Ordensprovinzials auf das klägliche Sendschreiben eines Illuminaten«, in: Magazin der Kunst und Litteratur 2 (1794), Bd. 2, S. 141–77 [Replik auf das in der Österr. Monathsschrift, Jan. 1794, abgedruckte »Sendschreiben« des Crispinus]

— [Cosandey, Jean-Sulpice de:] Anzeige eines aus dem Orden der Frey-Maurer, oder der sogenannten Illuminaten, getrettenen Mitglieds in Bayern, über die Einrichtung und den Zweck dieser Gesellschaft; mit Anmerkungen [von Adam Weishaupt], Sparta 1786, 61 S.

— [———]: Nachtrag zu der Schrift: Grosse Absichten des Ordens der Illuminaten etc. etc. Nro. I, München 1786, 56 S.; Nro. II, München 1786, 92 S.; Nro. III, München 1786, 80 S.

— [———]: »Ueber die Illuminaten in München«, in: Kessler gen. Sprengseysen, Chr. F.: Archidemides oder des Anti-Saint-Nicaise zweyter Theil, 1786, S. 220–35

— [———] [Renner, Vitus, Utzschneider, Joseph von:] Drey merkwürdige Aussagen die innere Einrichtung des Illuminatenordens in Baiern betreffend, [München] 1786

— [———, Grünberger Georg:] Grosse Absichten des Ordens der Illuminaten, dem patriotischen Publikum vorgelegt von vier ehemaligen Mitgliedern, München 1786, [VIII,] 218 S.

— : Nöthige Beylage zur Schrift, welche unter dem Titel: Nöthige Beylage zur Schrift über Freymaurer – erste Warnung, und zwar unter dem Motto: hic murus alienus esto, nulla pallescere culpa erschienen ist, München [1784], 7 Bl.

— Cranz, August Friedrich: Hinterlassene Späne aus der Werkstatt eines Illuminaten, 1795

– [Crispinus:] »Klägliches Sendschreiben eines Illuminaten an seinen Ordens-Provinzial«, in: Österreichische Monathsschrift Bd. 1, 1794, S. 54–65

— »Danksagung an Biester, den Vertheidiger des preiswürdigen Illuminatenordens. Von einem Illuminaten«, in: Magazin d. Kunst u. Litteratur (Wien) 4,1, 1796, S. 295–317

— »Darstellung des Systems der Illuminaten«, in: Marées, S. L. E. de: Briefe über die neuen Wächter der protestantischen Kirche, H. 3, S. 138–97

— »Die dunkle Landkarte. (Etwas aus den Kreisen des heil. röm. Reichs)«, in: Obscuranten-Almanach 1798, S. 85–350; 1799, S. 300–59; 1800, S. 237–304

— Dutait-Mambrini, Marc-Philippe: De l’origine, des usages, des abus, des quantités et des mélanges de la raison et de la foi. 2 Bde., Paris u. Lausanne 1790

– »Ein kecker Illuminaten-Defensor in den Göttingischen Gel. Zeitungen«, in: Eudämonia Bd. 5, 1797, S. 95–107

– »Eine musterhafte Illuminaten-Erklärung«, in: Eudämonia Bd. 5, 1797, S. 463–68

– Einige Originalschriften des Illuminatenordens, welche bey dem gewesenen Regierungsrath Zwack durch vorgenommene Hausvisitation zu Landshut den 11. und 12. Oktob. usw. 1786 vorgefunden worden. Auf höchsten Befehl seiner Churfürstlichen Durchlaucht zum Druck befördert, München 1787, 407 S.
> Rez.: [Friedrich Münter], in: Gothaische gelehrte Zeitungen Nr. 48 vom 16. 6. 1787, S. 395–98; Die pfalzbaierische Muse Nr. VIII, April 1787, S. 59 f.

— »Es geschieht nichts neues unter der Sonne«, in: Eudämonia Bd. 6, 1798, S. 28–35

— Etwas über ächte Freymaurerey und Freymaurer. Eine Beylage zu den vielen Beylagen zur ersten Warnung über Freymaurer. Nach den Bedürfnissen der Zeit, o. O. 1785, 63 S.

– »Etwas über das Wort: Illuminat«, in: Journal von und für Franken Bd. 1, 1790, S. 583 f.

— Etwas von gewissen Freymaurern, o.O. 1785, 104 S.

— [Faber, Johann Heinrich (Hg.):] Der ächte Illuminat oder die wahren unverbesserten Rituale der Illuminaten, Edessa [d. i. Frankfurt a. M.] 1788, 212 S.
> Rez.: Kritik über gewisse Kritiker, Rezensenten und Broschürenmacher (Augsburg) 2 (1788), S. 366–68

– »Fortgang der Illuminatenverfolgung in Baiern«, in: JvufD Bd. 2 (1785), S. 196

— »Fortgesetzte Teufeleien jesuitisch-obscurantischer Kakodämonen«, in: Kritik des Jahres 1797. Ein Taschenbuch für 1798 (Altona), S. 116–85

– »Fortsetzung der Illuminatengeschichte zu München«, in: Berlinische Monatsschrift Bd. 6 (1785), S. 450-57

— »Die Freymaurer«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 521–24

— Freimaurerische Reise durch die Bayernschen Lande, worinnen die Aufhebung des Illuminaten- und Freymaurer-Ordens erzählt, und deren System geprüft wird, Hamburg 1786, 31 S.

— Froelich, Wolfg[ang]: Epistola apologetica Roma monachium occasione recensi libri, et in caussa Illuminatismi Bavarici, Rom 1791, 96 S.

— Fürst-Bischöfliches Generale vom 31. Mai 1787, die Unterdrückung und Ausrottung der bei dem Clero tam seculari quam regulari eingeschlichenen, für den Staat, Religion und gute Sitten sehr gefährlichen und schädlichen Secte des Illuminatismi betreffend, o. O. [1787]

— Gedanken über die Verfolgung der Illuminaten in Bayern, [Frankfurt a.M.] 1786, VI, 58 S.

— »Geschichte des Hofraths von Zwack«, in: JvufD Bd. 2/1786, S. 283 ff.; Bd. 1/1787, S. 9–14

— [Göchhausen, Ernst August Anton von:] Enthüllung des Systems der Weltbürger-Republik. In Briefen aus der Verlassenschaft eines Freymaurers. Wahrscheinlich manchem Leser um zwantzig Jahre zu spät publiziert, Rom 1786, XVI, 460 S.
> Rez.: [Carl Leonhard Reinhold]: »Revision«, in: Der Teutsche Merkur Bd. 2/1786, S. 176–90

— Greineisen: Eine Geschichte politischer Verketzerungssucht in Deutschland, im letzten Jahrzehend des 18ten Jahrhunderts. Ein Beytrag zur Geschichte des Aristokratism in den Hessen-Darmstädtischen Landen, und der dasigen Obscuranten. Nebst einigen Aufschlüssen über die ehemalige Verbindung des Regierungs-Directors [Ludw. Adolf Christian] v. Grolmann zu Giesen, mit dem Illuminaten-Orden, Deutschland [Altona] 1796, LXX, 102 S.

— [Grolman, Ludwig Adolph Christian von:] Endliches Schicksal des Freymaurer-Ordens in einer Schlußrede gesprochen von Br. ** am Tage ihrer Auflösung, [Frankfurt a. M. o. Gießen] 1794, 48 S.

— [———]: Eine Rede über den Illuminaten-Orden, gehalten in einer Freymaurer-Loge im Dec. 1793, Regensburg 1794, 28 S.

— [———]: »Grade Erklärung eines Mannes ohne Maske gegen einen Menschen mit der Maske«, in: Die neuesten Religionsbegebenheiten 18 (1795), S. 668f.

— Grossinger, Franz Matthäus: »Verzeichniss der Verbrechen, deren sich der Illuminatenorden durch eigenes Geständniss in den Originalschriften schuldig gemacht hat«, in: Franz Rudolph von Grossings Staatenjournal 1, 1787, H. 6, S. 306–16

— [———]: »Merkwürdige Aufschlüsse über das Illuminatenwesen in Baiern, aus ungedruckten authentischen Nachrichten gesammelt«, in: Franz Rudolph von Grossings Staatenjournal 2, 1788, H. 2, S. 157–64

— [———]: »Verzeichniss der Illuminaten mit ihren Ordens- und Geburtsnamen«, in: Franz Rudolph von Grossings Staatenjournal 2, 1788, H. 2, S. 164–68

— [Hauterive, Ernest de:] Le Merveilleux au 18. siècle, o. J.; darin: »Les Illuminés de Bavière«, S. 161–85

— »Herr Friedrich Nicolai, als Illuminat betrachtet«, in: Archiv der Schwärmerey und Aufklärung Bd. 1, 1787, S. 289–96

— Hochmuth kommt vor dem Fall, oder Moses Mendelsohn und Pylades. Ein Gespräch im Reiche der Todten über das Illuminaten-System, Freymäurerey und geheime Gesellschaften, München [Frankfurt a.M.] 1787, 116 S.

— [Hoffmann, Leopold Alois:] Achtzehn Paragraphen über Katholizismus, Protestantismus, Jesuitismus, geheime Orden und moderne Aufklärung in Deutschland. Eine Denkschrift an deutsche Regenten und das deutsche Publikum, [Wien] 1787, 116 S.

— [———] (Hg.): Fragmente zur Biographie des verstorbenen Geheimen Raths Bode in Weimar. Mit zuverlässigen Urkunden, Rom [d. i. Gießen] 1795, 157 S.

— [———]: Höchst wichtige Erinnerungen zur rechten Zeit, über einige der allerernsthaftesten Angelegenheiten dieses Zeitalters. Zum Theil veranlasst durch die gedruckte Rede, welche J. v. Sonnenfels bei dem feierlichen Antritte des Rektorats an der Universität in Wien i. J. 1794 gehalten hat. Als erster (zweiter) Nachtrag der W. Zeitschrift, den Lesern und Gegnern derselben gewidmet, 2 Bde., Wien 1795–96, 344 u. 362 S.

— »Ideal eines Hirtenbriefs von dem Herrn Fürstbischof von Freysingen; bereits in seinem sechs monatlichen Entstehen, noch aber nicht aus verstopfter Quelle in seiner Existenze«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 460, 465–69, 473–76, 481 f.; auch in: JvufD Bd. 1/1787, S. 422–28

— »Illuminaten«, in: Der Freimaurer. oder Compendiöse Bibliothek 1 (1790), S. 37–54; 2 (1793), S. 30–37; 4.5 (1796), S. 50–86; in: Goué, A. S. v.: Das Ganze aller geheimen Ordens-Verbindungen, 1805, S. 262–305

— »Illuminaten«, in: Neues alphabetisches Verzeichnis stehender und nicht mehr stehender Freimaurerlogen, 1790, S. 162–66

— »Die Illuminaten«, in: Die Schicksale der geheimen Gesellschaften in Deutschland, 1800, S. 43–108

— »Der Illuminaten-Orden«, in: Lebenslauf d. 18. Jhs. Suppl.Bd. o. J., S. 234–48

— »Der Illuminatismus im ABC Buche«, in: Obscuranten-Almanach 1799, S. 7–89

— Illuminatus Dirigens oder Schottischer Ritter. Ein Pendant zu der nicht unwichtigen Schrift: Die neuesten Arbeiten des Spartacus und Philo in dem Illuminaten-Orden. Jetzt zum erstenmal gedruckt und zur Beherzigung bey gegenwärtigen Zeitläuften herausgegeben, Frankfurt a. M. 1794, 77 S.

— Les Illuminés, T. 1–2, Bruxelles 1789/90, Paris 1793/1838

— »Inquisitionsgericht in Bayern«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 49–53

— »Interessante Nachrichten über litterarische Verbindungen in Deutschland«, in: Magazin d. Kunst u. Litteratur (Wien); Ueber Zahl, Reichthum, Hauptabsicht d. deutschen Maurer, 1795, S. 34–59

— [Isenbiehl:] Anti-Illuminaten-Gift, [Mainz] 1794

— »Ist der Illuminaten-Orden erloschen?«, in: Eudämonia Bd. 6, 1798, S. 529–32

— Kandler, Caspar: Höchst nöthige Beylage zu der vollständigen Geschichte der Verfolgung der Illuminaten in Baiern, Bd. 1: Nebst Beylagen und Materialien für den folgenden Band, Frankfurt u. Leipzig 1786, 135 S.

— Karl Theodor, Kurfürst von Pfalzbaiern: »Erneuertes Generalmandat gegen den Illuminatismus in Baiern, vom 16ten des Erndtemonats 1787«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 554f.

— Kennzeichen der Jakobiner, [o.O.] 1795, 200 S.

— [Keßler von Sprengseisen, Christian Friedrich:] Archidemides oder des Anti-Saint-Nicaise zweyter Theil. Mit der Silhouette des Verfassers, Leipzig 1786; darin: »Cosandey«, 220–35

— Kinderling, J. F. A.: »Etwas zur Geschichte der Illuminaten«, in: JvufD 5 (1788), S. 328–30

— [Knigge, Adolf Frhr. von:] Auszug eines Briefes, die Illuminaten betreffend, 1795

— [———:] Auszug eines Briefes, die Illuminaten betreffend, ohne Einwilligung des Schreibers, aber gewiss in der redlichsten Absicht zum Drucke befördert, von seinem Freunde, Leipzig 1794, 32 S.

— [———:] Philos endliche Erklärung und Antwort, auf verschiedene Anforderungen und Fragen, die an ihn ergangen, seine Verbindung mit dem Orden der Illuminaten betreffend, Hannover 1788, 142 S.

— [———] Benjamin Noldmann’s Geschichte der Aufklärung in Abyssinien, oder Nachricht von seinem und seines Herrn Vetters Aufenthalte an dem Hofe des grossen Negus, oder Priesters Johannes. Th. 1.2., Göttingen 1791

— ———: Welt- und Menschenkenntniss. Ein Pendant zu dem Buche Umgang mit Menschen, o. O. 1796, 214 S.

– »Kurf. pfalzbaierisch. Reskript in Betreff der Freimaurer und Illuminaten«, in: Mainzer Monatschrift von geistlichen Sachen Bd. 1, 1785, S. 1170–72

— Marées, S[imon] L[udwig] E[berhard] de: Briefe über die neuen Wächter der protestantischen Geschichte, 3 Bde., Leipzig 1786–88, bes. Bd. 3, S. 137–97

— [Mauvillon, Jacob]: [»Illuminés en Bavière«], in: Mirabeau, H. G. R. Comte de: De la Monarchie prussienne sous Frédéric le Grand, 1788, S. 96–110

— Mauvillons Briefwechsel oder Briefe von verschiedenen Gelehrten an den in Hzgl. Braunschweigischen Diensten verstorbenen Oberstlieutnant Mauvillon, Hg. F. W. Mauvillon, [Braunschweig] 1801 [Briefe Bodes, S. 164–71]

— Meggenhofen, [Ferdinand] Frhr. von: Meine Geschichte und Apologie. [E]in Beitrag zur Illuminatengeschichte, o.O. 1786, 103 S. [Beilage zum Grauen Ungeheuer von Wekhrlin]

— Meine Wanderung durch die Rhein- und Mayn-Gegenden und die Preussischen Kantonierungs-Quartiere im Febr. 1794. Nebst Nachrichten über die Maynzer Klubbisten und über den in die Preussische Kriegsgefangenschaft nach Magdeburg gebrachten Peuple souverain, Frankfurt u. Leipzig [1794], 277 S.

— Merkwürdiges Schreiben eines römisch-catholischen Geistlichen in Bayern, an seinen Freund und Amtsbruder in Schwaben; die Verfolgung der Freymaurer und Illuminaten in Bayern, und den uralten vortreflichen Orden der obscurorum virorum oder Obscuranten betreffend. Zum Druck befördert durch einen Layen, Philanthropolis [Gotha] 1786, 80 S.

— [»Mitteilung über die Illuminatenverfolgungen«], in: Neue Europäische Zeitung, Hanau 1787 (Feb. od. März); Zit. in: Bayreuther Zeitungen, Nr. 27, 3. 3. 1787

— [»Mitteilungen über die Illuminatenverfolgungen«], in: Comitial Nebenstunden, 25. 8. 1785, XXVIII/XXIX. Stück

— [Molwitz, E. F. ?:] Episoden der schlichten Vernunft aus einem Exilluminaten-Brevier. Mit einem Titelkupfer, Katarakta [Löflund [Stuttgart]?] 1791

— Mounier, J[ean] J[acques]: De l’influence attribuée aux philosophes, aux franc-maçons et aux illuminés sur la révolution de France, Tübingen 1801 (Nachdruck Alençon 1980); darin: »Des illuminés d’Allemagne«, S. 182–245

— Müller, M. A. Z.: Entdeckte Illuminaten-Recepte, von Aqua Fontana, und andern geheimen Mitteln, Berlin 1788, 72 S.

— »Nachricht aus dem feindlichen Gebiet«, in: Eudämonia (1795), St. 1; Die neuesten Religionsbegebenheiten 18 (1795), S. 667

— Nachrichten von einem grossen, aber unsichtbaren Bunde gegen die christliche Religion und die monarchischen Staaten, o. O. 1794, 78 S.

— Nachtrag von weitern Originalschriften, welche die Illuminatensekte überhaupt, sonderbar aber den Stifter derselben Adam Weishaupt, gewesenen Professor zu Ingolstadt betreffen, und bey der auf dem Baron Bassusischen Schloß zu Sandersdorf, einem bekannten Illuminaten-Neste, vorgenommenen Visitation entdeckt, sofort auf Churfürstlich höchsten Befehl gedruckt, und zum geheimen Archiv genommen worden sind, um solche jedermann auf Verlangen zur Einsicht vorlegen zu lassen, München 1787, 251, 159 S.

— »Neue Belege zum Beweis der Fortpflanzung des Illuminatismus und des Revolutionsgeistes«, in: Eudämonia Bd. 2, 1796, S. 461–73

— »Neuer Beitrag zu einiger Kenntniss verschiedener jetzt existirenden geheimen Gesellschaften«, in: Berlinische Monatsschrift 6 (1785), S. 355–74, 450–57

– »Neuer Beweis der Fortdauer des Illuminatenorden aus einem Briefe«, in: Eudämonia Bd. 5, 1797, S. 184–86

– »Die neueren Arbeiten des Illuminatismus im katholischen Deutschland«, in: Eudämonia Bd. 4, 1797, S. 287–318

— Die neuesten Arbeiten des Spartacus und Philo in dem Illuminaten-Orden. Jetzt zum erstenmal gedruckt und zur Beherzigung bey gegenwärtigen Zeitläuften herausgegeben [durch L. A. Ch. v. Grolman], Frankfurt a. M. 1793

— Nicolai, Friedrich: [Ö]ffentliche Erklärung über seine geheime Verbindung mit dem Illuminatenorden; nebst beyläufigen Digressionen betreffend Hrn. Johann August Stark und Hrn. Johann Kaspar Lavater. Ernsthaft, mit unter auch ein wenig lustig zu lesen, Berlin u. Stettin 1788, 174, [2] S.

– »Noch Etwas vom Illuminatenorden in Baiern«, in: Kritik über gewisse Kritiker, Rezensenten und Broschürenmacher (Augsburg) 2 (1788), S. 9–13, 37–40, 68–72, 117–20, 153–60, 177–84, 205–08, 217–20

— Nöthige Aufschlüsse der in Bayern ausgebrochenen Verfolgungen gegen geheime Gesellschaften, Deutschland 1786, 29 S.

— Nöthige Beylage zur Schrift: Ueber Freymaurer, erste Warnung. [Hrsg. von der Loge Theodor zum guten Rat in München.] [München 1784], 2 Bl.

— »Die Obskuranten, nebst zwey Portraits«, in: Obscuranten-Almanach 1798, S. 15–84

— Oplysninger for dem som ere tilböielige til theosophiske Svaermerier, Kopenhagen 1790

— Payson, S.: Proofs of the real existence and dangerous tendency of illuminism. Containing an abstract of the most interesting parts of what Robinson and Barruel have published on this subject: with collateral proofs and general observations, Charlestown 1802, 291 S.

— Plümicke, C. M.: Briefe auf einer Reise durch Deutschland im Jahr 1791 zu Beförderung der National-Industrie und des Nahrungsstandes. Vornehmlich in Beziehung auf Manufaktur-, Kunst- und Oekonomie-Gegenstände, 2 Bde., Liegnitz 1793 [bes. Bd. 2, S. 335 f. u. Anh. S. 109-13 (Georg Niederreitter: »Lustiges Lied von den Freymaurern«; Bayer. Edikt v. 2. 3. 1785)]

– [Pries v. Löwenburg, Friedrich v.:] Ueber die Gefahr, die den Thronen, den Staaten und dem Christenthume den gänzlichen Verfall drohet, durch das falsche Sistem der heutigen Aufklärung, und die kecken Anmassungen sogenannter Philosophen, geheimer Gesellschaften und Sekten. An die Grossen der Welt von einem Freunde der Fürsten und der wahren Aufklärung. Mit Datis und Urkunden belegt aus dem Archiv unsers Jahrhunderts, o. O. 1791, 106 S.

— Rebmann, G[eorg] F[riedrich]: Die Wächter der Burg Zion. Nachricht von einem geheimen Bunde gegen Regenten- und Völkerglück; und Enthüllung der einzigen wahren Propaganda in Deutschland, Hamburg 1796, 76 S.

— [»Rede über die Illuminatenverfolgungen gehalten zu Mannheim am 1. April 1785«], in: Oberdeutsche Staats-Zeitung, Nr. 79, 20. Mai 1785

— Retzer, Joseph Edler v.: Ueber die Beschuldigungen der Herausgeber der Neuesten Religions-Begebenheiten, der Wiener Zeitschrift und des Magazins der Kunst und Litteratur, Wien 1795

— [Robinson, John]: The Illuminati, in: ders.: Proofs of a conspiracy, 1797/98, S. 100–271

— Rückblicke auf den, wenn Gott will, für Deutschland nun bald geendigten Krieg. Nebst einigen Erläuterungen, die Propaganda, Jacobiner und Illuminaten betreffend, Copenhagen 1795, 119 S.

— Sachs, Martin: Meines Vaters Hauschronika, ein launiger Beytrag zur Lebensweisheit, Menschen- und Weltkunde. Mit Belegen, Anecdoten und Characterzügen, Erfurt 1790, XLIV, 516 S.

– »Schicksale berümter Illuminaten in Baiern«, in: Stats-Anzeigen Bd. 1/1788, S. 263–79

— Schneid, Valentin Anton Freiherr von; Andreas Meyer: »Regensburgische Diöcesan-Verordnung die Illuminaten betreffend«, in: JvufD Bd. 2/1787, S. 141 f.

— Schreiben an den Herrn Hofkammerrath [Jos. v.] Ut[z]schneider in München. Erste Warnung. Cavete vobis a signatis. Nebst Instruction für den Obern der Minerval-Kirche wegen Ertheilung dieses Grades, [Nürnberg] 1786, 136 S.

– Schulin, J. P.: »Unterredung zwischen einem deutschen Reichs-Fürsten, und einem seiner Räthe, der kein Illuminat ist; veranlaßt durch den churmainzischen Antrag wegen des zwischen dem deutschen Reiche und Frankreich zu vermittelnden Friedens«, in: Historisch-politisches Magazin Bd. 17, 1795, S. 81–101

— Schuzschrift für die Illuminaten, [Leipzig] 1795, 48 S.

— [Schwerin, Graf von:] Philosophische Abendstunden vom Koche des Königes von Preussen. Zur Elektrisirung fanatischer Köpfe aus d. Franz. ins Deutsche übers. und reichlich mit Anmerk. versehen von einem Illuminaten in Bayern [Friedr. Heinr. Bispink], Boston und München[Weissenfels] 1786, 335 S.

— [Stattler, Benedikt:] Das Geheimniß der Bosheit des Stifters des Illuminatismus in Baiern zur Warnung der Unvorsichtigen hell aufgedeckt von einem seiner alten Kenner und Freunde, München u. Augsburg 1787, 108 S.

— Sultan Peter der unaussprechliche und seine Veziere. Oder Politisches A.b.c. Büchlein zum Gebrauch der Königskinder von Habessinien. Hrsg. und mit doppeltem Connoissement versehen, von einem Freunde der höheren Pädagogik, o. O. 1794, 456 S.

— »Supplement zur Verfolgungsgeschichte der bairischen Illuminaten«, in: FZ (Neuwied) 1787, S. 328–31; 337–39

— System und Folgen des Illuminatenordens aus den gedruckten Originalschriften desselben gezogen. In Briefen, München 1787, 234 S.

— Der Tempel des Vorurtheils und Aberglaubens, oder Erholungsstunden eines Illuminaten, 1794

— "The Illuminati", in: The Anti-Jacobin review and magazine Bd. 1, 1798, S. 217–20

— [Törring, Joseph Graf von]: Auch eine Beylage zur ersten Warnung über Freymaurer, [München] 1785, 32 S.

— »Ueber den Einfluss der Illuminaten«, in: Anti-Jacobin-Review Magazine 1 (1798), S. 21ff.

— Ueber den Illuminaten-Orden, [Leipzig] 1799

— »Ueber die Anschuldigung des Illuminatismus«, in: Berlinische Monatsschrift Bd. 26, 1795, S. 468–78

— »Ueber die Illuminaten«, in: Comitial-Nebenstunden (Regensburg), Jan. 1786

— »Ueber die Illuminaten-Freymaurer in Bayern«, in: Deutsche Zeitung 42.–45. Stück, 20. 10.–10. 11. 1786

— »Ueber die Verfolgung der Illuminaten in Baiern«, in: Der Deutsche Zuschauer 4 (1786), S. 135–94

— »Ueber geheime Gesellschaften, insbesondre über Illuminaten«, in: Archiv der Schwärmerey und Aufklärung (Altona) Bd. 1, 1787, S. 138–50, 200–07

— »Ueber Illuminaten, Jesuiten und Aufklärung«, in: Die neuesten Religionsbegebenheiten 13 (1790), S. 263–83

— Ueber Katholicismus, Vernunftreligion und vernünftiges Christenthum, in einigen nützlichen und nöthigen Anmerkungen zu den Herrn S. de Marees Briefen über die neuen Wächter der protestantischen Geschichte, Berlin u. Stettin 1788, bes. S. 217–61

— »Ueber Zimmermanns Verhältnisse mit den Illuminaten, aus Tissots Vie de Zimmermann, mit einigen Zusätzen«, in: Eudämonia Bd. 4, 1797, S. 335–58

– »Uiber die Verfolgung der Illuminaten in Baiern«, in: Der deutsche Zuschauer 4 (1786), S. 135–94

— Uiber Eklektiker und Illuminaten zur Vertheidigung des verewigten Kaisers Leopold gegen die Calumnien des angeblichen Wiener Correspondenten im Schleswigschen Journal. Mit Anmerkungen des Herausgebers, Germanien [Leipzig o. Salzburg] 1794

— Uiber gute algemeine Aufklärung und Geistes-Freyheit. Ein Wort für die jetzige Zeit. Aus einem glüklichen Lande! o.O. 1794, 40 S.

— Utzschneider, Joseph: Nachtrag zu der Schrift: Grosse Absichten des Ordens der Illuminaten etc. etc. Nro. III, München 1786, 80 S.

— [»Die Verfolgung der Freimaurer, und der sogenannten Illuminaten in Baiern«], in: Ephemeriden (1786), S. 134–50

— Veridicus: »Kurze Antwort an den Herrn Illuminaten Verus«, in: Bayreuther Zeitungen 1786, Nr. 30, 9. März; Anhang zu Nr. 30; Nr. 33

— »Vermischte Nachrichten von den Illuminaten und andern geheimen Gesellschaften«, in: Berlinische Monatsschrift 2 (1785); Probierstein f. ächte Frmr. 2 (1786), S. 211–42

– »Verordnungen und Edicte. Pfalzbayerische gegen den Illuminatismus, vom 15 Nov. 1790«, in: JvufD Bd. 2/1791, S. 179–82

— »Vertheidigung der Illuminaten«, in: Die neuesten Religionsbegebenheiten 18 (1795), S. 137–54; 19 (1796), S. 151–76

— »Vertheidigung des Baron Knigge in einem Schreiben an den Redacteur der Eudämonia«, in: Eudämonia Bd. 6, 1798, S. 367–87, 463–85

— A view of the new England-Illuminati, Philadelphia 1799

— »Vom Donaustrom vom 10. März«, in: Deutsche Zeitung 11. Stück, 19. und 26. 3. 1785, 22. Stück, 2. 6. 1786

— Von dem gefährlichsten Plane der Illuminaten und von den wechselseitigen Pflichten der christlichen Fürsten und Unterthanen nach dem Grundrisse der christlichen H. Religion. Eine Schrift, von einem katholischen Landpfarrer gewidmet dem Bedürfnisse jetziger Zeiten, Donauwerd 1793, 48 S.

— »Von den Illuminaten«, in: Die neuesten Religionsbegebenheiten 9 (1786), S. 751–75, 847–52; 9. Zugabe. 1 (1786), S. 1–187; 10 (1787), S. 540–48, 759–826, 861–906, 985–97, 1130–51; 19 (1796), S. 151–76

– »Vorerinnerung zu der bischöfflich regensburgischen Verordnung, den Illuminatismus betreffend«, in: Mainzer Monatschrift von geistlichen Sachen Bd. 3 (1787), S. 696–99

— »Warum sind die Aufsätze über Illuminaten im Archive nicht fortgesetzt worden?«, in: Archiv der Schwärmerey und Aufklärung Bd. 1, 1787, S. 230–32

— »Warum sind so viele Großen in den Illuminaten-Orden getreten?«, in: Eudämonia Bd. 6, 1798, S. 128–32

— [Weishaupt, Johann Adam:] Apologie der Illuminaten, Frankfurt a. M. u. Leipzig [d. i. Nürnberg] 1786, 374 S.

— ———: »Brief des Hofrath Zwacks an den Hofrath Weishaupt in Regenspurg, mit des letztern Anmerkungen, dem Herrn von Großing statt einer Antwort zugeeignet«, in: JvufD Bd. 1/1787, S. 392–403

— ———: Das verbesserte System der Illuminaten mit allen seinen Einrichtungen und Graden, Frankfurt a. M. u. Leipzig [d. i. Nürnberg] 1787, 362 S., 21788, 416 S.

— ———: Einleitung zu meiner Apologie, Frankfurt a. M. u. Leipzig [Nürnberg] 1787, 52 S.

— ———: »Erklärung«, in: Allgemeiner Reichs-Anzeiger Nr. 95 vom 22. 4. 1799, Sp. 1101f.

— ———: Kurze Rechtfertigung meiner Absichten. Zur Beleuchtung der neuesten Originalschriften, Frankfurt a. M. u. Leipzig [d. i. Nürnberg] 1787, 70 S.

— ———: Nachtrag zur Rechtfertigung meiner Absichten, Frankfurt a. M. u. Leipzig [d. i. Nürnberg] 1787, 128 S.

— ———: Pythagoras oder Betrachtungen über die geheime Welt- und Regierungskunst, Frankfurt a. M. 1790 [zur Ordensgründung, 660 ff.]

— [———]: Schilderung der Illuminaten. Gegenstück von Nr. 15. des grauen Ungeheuers [von Wilh. Ludw. Weckhrlin], [Nürnberg] 1786, 78 S.

— [———]: Vollständige Geschichte der Verfolgung der Illuminaten in Bayern, Bd. 1: [N]ebst Beylagen und Materialien für den folgenden Band, Frankfurt u. Leipzig [d. i. Nürnberg] 1786, 373 S.

— ———: Apologie des Misvergnügens und Uebels. [Gespräch 1]-3, Frankfurt und Leipzig [Nürnberg] 1787, [Fortges. u. d. Titel:] Geschichte der Vervollkommnung des menschlichen Geschlechts. Th. 1, Frankfurt u. Leipzig [Nürnberg] 1788, 228 S.

— ———: Ueber die Selbstkenntniss, ihre Hindernisse und Vortheile, Regensburg 1794, 128 S.

— [———]: »Lehrsätze der heutigen Illuminaten oder Freydenker gezogen aus ihren classischen Schriftstellern«, in: ders.: Vollst. Gesch. d. Verfolgung d. Illuminaten 1 (1786), S. 254–64

— [———]: »Vorschlag um ältere und angesehene, doch aber fähige und wissensbegierige Männer zum Beytritt in unsern Orden [der Illuminaten] zu bewegen«, in: Nachtrag von weiteren Originalschriften, welche die Illuminatensekte betreffen, 2 (1787), S. 1–8

— Weissenbach, Jos. Anton: Ist des Rezensierens, Fegens, Maurens noch kein Ende? Den deutschen Jakobinern gewiedmet von Jos. Anton Weissenbach. Im Jahre 1794, als dem vermutlichen Schlusse der Epoche: 86 Journalisten und 90 Rezensenten. Mit Erlaubnis der Obern, Augsburg [1794], 118 S.

– »Weitere Erläuterungen über die Arbeiten des Illuminatismus im katholischen Deutschland, nebst Brunners Auferstehung«, in: Eudämonia Bd. 5, 1797, S. 63–89

— [Welfinger, Alois]: Omar, oder der Freund gesetzlicher Verfassungen und der gesellschaftlichen Ordnung an seinen Freund Ali die geheimen Illuminaten unserer Zeit betreffend, o.O. 1799, 28 S.

— Welt- und Menschenkenntniß. Ein Pendant zu dem Buche: Umgang mit Menschen, von Knigge, 1796

— »Wichtige, zur Zeit noch unbekannt gewesene Dokumente, die den Orden der Illuminaten betreffen«, in: Archiv der Schwärmerey und Aufklärung Bd. 1, 1787, S. 321–46 [Abdruck des Grades des »Illuminatus dirigens, oder Schottischer Ritter«, S. 328–46]

— »Ein wichtiger Aufschluß über eine noch wenig bekannte Veranlassung der französischen Revolution«, in: Wiener Zeitschrift 2 (1793), S. 145ff.

— [Wierz, Johann Jakob:] Nöthiger Anhang zu der jüngst erschienenen Schrift: Endliches Schicksal des Freymaurer-Ordens in einer Schlußrede gesprochen vom Br. *** vormals Redner der Loge zu *** am Tage ihrer Auflösung, Kassel 1795, 46 S.

— Windisch-Graetz, C[omte Joseph Nicol.] de: Objections aux sociétés secrètes, Londres 1788, 56 S., [dt.:] Ueber geheime Gesellschaften, aus d. Franz. des Herrn Grafen v. Windischgrätz, mit Anm. des Uebers., Frankfurt und Leipzig [Nürnberg] 1788, 126 S.

— [Winkopp, Peter Adolf:] »Freimaurer und Illuminaten in Baiern«, in: Der deutsche Zuschauer 3 (1785), S. 207–14

— [Zimmermann, Johann Georg:] Eine Rede über den Illuminaten-Orden gehalten in einer Freymaurer-Loge im December 1793, [Sondershausen] 1794, 28 S. [gek. auch in: Magazin der Kunst und Litteratur 2 (1794), Bd. 2, S. 77–107]

– Zwackh, F[ranz] X[aver]: »Neueste Aktenstücke zur Geschichte der Illuminatenverfolgung in Bayern«, in: JvufD 3 (1786), S. 283–86

— ———: »Brief des Hofrath Zwacks an den Hofrath Weishaupt in Regenspurg, mit des letztern Anmerkungen, dem Herrn von Großing statt einer Antwort zugeeignet«, in: JvufD Bd. 1/1787, S. 392–403

— [——— (Hg.)]: Anhang zu den Originalschriften des Illuminatenordens welche auf höchsten Churfürstlichen Befehl zum Druck befördert worden sind, Frankfurt u. Leipzig 1787, 39 S.

— [———:] Beurkundete Geschichte des Illuminatenordens von seiner Entstehung bis auf gegenwärtige Zeiten, 1787
–– »Zwei Briefe aus München von den Illuminaten«, in: Mainzer Monatschrift von geistlichen Sachen Bd. 1 (1785), S. 1126–27


2. Quelleneditionen

— Andreasen, Øjvind (Hg.): Aus den Tagebüchern Friedrich Münters. Wander- und Lehrjahre eines dänischen Gelehrten, 3 Bde., Kopenhagen u. Leipzig 1944

— ———; Helmut Mathy [Hg.]: »Frederik Münters Reise nach Mainz (1791)«, in: Mainzer Zs. 62 (1967), S. 56–80

— Arneth, Alfred Ritter von: »Graf Philipp Cobenzl und seine Memoiren«, in: Archiv für österreichische Geschichte Bd. 67, 1886, S. 1–181 [bes. S. 135–37]

— Benda, Kálmán: A magyar jakobinusok iratai, 3 Bde., Budapest 1952–57

— Bode, Johann Joachim Christoph: Journal von einer Reise von Weimar nach Frankreich. Im Jahr 1787, Hg. Hermann Schüttler, München 1994, 453 S. [ill.]
> Rez.: Florian Maurice, in: QCJb 31 (1994), S. 225 f.; Ernst-Otto Fehn, in: Arbitrium 14 (1996), S. 79–82; Heinz-Otto Sieburg, in: Das historisch-politische Buch (1995), S. 375; Wolfgang Albrecht, in: Germanistik (1996), S. 919; Arnold Arens, in: Dokumente 6 (1996), S. 520; Achim Sing, in: Bayernspiegel 4 (1996), S. 23 f.

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— Carl Landgraf von Hessen-Kassel: Denkwürdigkeiten. Von ihm selbst dictirt, Kassel 1866 [bes. S. 148 f.]

— Dülmen, Richard van (Hg.): Aufklärung und Reform in Bayern, [Teil 2:] Die Korrespondenz des Pollinger Prälaten Franz Töpsl mit Gerhoh Steigenberger (1773-1787/90), München 1970 [bes. S. 277–95]

– –––: Der Geheimbund der Illuminaten. Darstellung, Analyse, Dokumentation, Stuttgart-Bad Cannstadt 1975, 21977, 453 S.
> Rez.: John M. Roberts, in: The English Historical Review 91 (1976), S. 919 f.; Heinz Schlaffer, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen 229 (1977), S. 139–47

— Feder, Johann Georg Heinrich: Leben, Natur und Grundsätze. Zur Belehrung und Ermunterung seiner lieben Nachkommen, auch Anderer die Nutzbares daraus aufzunehmen geneigt sind, [Hg. K. Aug. L. Feder,] Leipzig, Hannover u. Darmstadt 1825; darin: »Ueber meine Theilnahme an der Verbindung der Freimaurer und Illuminaten«, S. 141–54 [erneut in: Marianne Berger-Fröhlich (Hg.): Höhe und Krise der Aufklärung, Leipzig 1934, S. 95–130]

–– Fenner, Wolfgang / Knieriem Michael: »Die Praxis der radikalen Aufklärung. Die Protokolle der Frankfurter Illuminaten«, in: QCJb 35 (1998), S. 97–127

— Franz, Joseph: »Die Abschwörung des Illuminaten-Eides«, in: Theologisch-praktische Monats-Schrift 19 (1909), S. 253–58

— Hansen, Joseph: Quellen zur Geschichte des Rheinlandes im Zeitalter der französischen Revolution, 4 Bde, Bonn 1931

— Irmen, Hans-Josef (Hg.): Die Protokolle der Wiener Freimaurerloge »Zur wahren Eintracht« (1781–1785), Frankfurt a. M. u. Berlin 1994

— Jacobi, Friedrich Heinrich: Briefwechsel. Gesamtausgabe, Hg. M. Brüggen, S. Sudhoff, Reihe I, Stuttgart 1981 ff.

— Kamber, Urs Viktor (Hg.): Briefe von und an F. M. Leuchsenring 1746–1827, Bd. 1: Briefe, Bd. 2: Kommentar, Stuttgart 1976

— Keil, R.: Wiener Freunde, 1784–1808. Beiträge zur Jugendgeschichte der deutsch-österreichischen Literatur, Wien 1883

— Klencke[, Hermann] (Hg.): Aus einer alten Kiste. Originalbriefe, Handschriften und Documente aus dem Nachlasse eines bekannten Mannes [d. i. Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr von Knigge], Leipzig 1853, 306 S.

— Knigge, [Adolph Frh. v.]: Briefwechsel. Mitgetheilt von Friedr. Voigts, in: Astraea 17, 1853/54, S. 294–316; 21, 1859/60, S. 253–99

— ———: Freimaurer- und Illuminatenschriften (= Sämtliche Werke, Hg. Paul Raabe, Bde. 12 und 13), München u. London 1993

— ———: Ausgewählte Briefe (= Ausgewählte Werke in 10 Bänden Bd. 10), Hg. W. Fenner, Hannover 1996

— Kogel, Jörg-Dieter: »Der Briefwechsel zwischen Johann Caspar Lavater - Adolph Freiherr Knigge und ihre Beziehungen in den Jahren 1783–1795«, in: Lessing yearbook 14 (1982), S. 1–22 [kommentierter Abdruck von acht Briefen, 1783–89 (d. i. 1783–87), S. 9–21]

— Kreutz, Wilhelm: »Die Illuminaten des rheinisch-pfälzischen Raums und anderer außerbayerischer Territorien. Eine ‚wiederentdeckte‘ Quelle zur Ausbreitung des radikal aufklärerischen Geheimordens in den Jahren 1781 und 1782«, in: Francia 18/2 (1992), S. 115–49; wieder in: Der Illuminaten-Orden (1776–1785/87). Ein politischer Geheimbund der Aufklärungszeit, Hg. H. Reinalter, Frankfurt a. M. [1997], S. 79–124

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–– Markner, Reinhard, Monika Neugebauer-Wölk und Hermann Schüttler (Hg.): Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Bd. 1, 1776–1781. Tübingen 2005, XLIV, 484 S.

– ––––: Die Korrespondenz des Illuminatenordens. Bd. 2, Januar 1782 – Juni 1783. Berlin 2013, XXXV, 711 S.

— Messerer, Richard (Hg.): Briefe an den Geh. Rat. Joh. Caspar v. Lippert in den Jahren 1758-1800. Ein Beitrag zur Geistes- und Kulturgeschichte Bayerns in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts, München 1972 (= Oberbayerisches Archiv Bd. 96), 803 S. [ill.]

– ––––: Briefe an den Geh. Rat. Joh. Caspar v. Lippert 1770–1798, II. Teil, in: Oberbayerisches Archiv Bd. 100, München 1976, S. 129–282

– –––: Briefe an den Geh. Rat. Joh. Caspar v. Lippert 1757–1799, III. Teil. Mit einem Anhang von Briefen an Theodor v. Lippert, in: Oberbayerisches Archiv Bd. 104, München 1979, S. 259–425

— Neefe, Christian Gottlob: Lebenslauf, von ihm selbst beschrieben. Nebst beigefügtem Karackter. 1789, Hg. Walther Engelhardt, Köln 1957

— Neumayr, Clemens: »Bekenntnisse eines vormaligen Illuminaten«, in: Charitas (Landshut) N. F. 1 (1840), S. 49–140 [s. Schmidt, Hans]

— Pezzl, Johann: Reise durch den Baierischen Kreis 1784, Hg. J. Pfennigmann, München 1973

— Rachold, Jan: Die Illuminaten. Quellen und Texte zur Aufklärungsideologie des Illuminatenordens (1776–1785), Berlin 1984, 409 S.

— Reinhold, Karl Leonhard: Korrespondenz 1773–1788, Hg. R. Lauth, E. Heller, K. Hiller (= K. L. Reinhold, Korrespondenzausgabe der Österreichischen Akademie der Wissenschaften Bd. 1), Stuttgart 1983

— Scharl, Placidus: Ein Mönchsleben aus der zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts, Hg. Magnus Sattler, Regensburg 1868; darin: »Bestrebungen der Illuminaten«, S. 343–46; »Umtriebe in Ingolstadt und München«, S. 346–52; »Folgen des obrigkeitlichen Einschreitens«, S. 352–58

— Schmidt, Hans (Hg.): »Ein bayerisches Beamtenleben zwischen Aufklärung und Romantik. Die Autobiographie des Staatsrats Clemens von Neumayr«, in: ZBLG 35 (1972), S. 591–690 [ill.]

— Schröder, Friedrich Ludwig: Materialien zur Geschichte der Freymaurerey seit der Wiederherstellung der großen Loge in London, 5717, 4 Bde., Rudolstadt 1805–06

— [Schütz, Friedrich Wilhelm von:] Freie Bekenntnisse eines Veteranen der Maurerei und anderer geheimen Gesellschaften; zur Beherzigung für die Eingeweihten und zur interessanten Belehrung für Nichtmaurer, Leipzig 1824, VI, 108 S.

— Thory, Claude Antoine: Acta Latomorum, ou Chronologie de l’histoire de la Franche-Maçonnerie française et étrangère, 2 Bde., Paris 1815

— Volkert, Wilhelm: Schloßarchiv Sandersdorf, München 1962; darin: »Büchersammlung von Thomas von Bassus über geheime Gesellschaften im 18. Jahrhundert«, S. 93–98

— Weishaupt, [Johann] Adam: »Grössere Mysterien. Erste Klasse. Philosophi. Weltweise«; »Höhere Mysterien: 2te Klasse. Doceten«, in: Johann Joachim Christoph Bode: Journal von einer Reise von Weimar nach Frankreich. Im Jahr 1787, Hg. Hermann Schüttler, München 1994, S. 361–94; 395–414

— Wilson, W. Daniel: »‚Der politische Jacobinismus wie er leibt und lebt‘? Der Illuminatenorden und revolutionäre Ideologie. Erstveröffentlichungen aus den ‚Höheren Mysterien‘«, in: Lessing yearbook 25 (1993), S. 133–84

3. Studien

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— Agethen, Manfred: Geheimbund und Utopie. Illuminaten, Freimaurer und deutsche Spätaufklärung, München 1984 u. 1987 [= Diss. Bamberg 1983 u. d. T. Die »Stillen im Lande«. Utopisch-eschatologische und sektiererische Elemente im Geheimbundwesen der deutschen Spätaufklärung am Beispiel des Illuminatenordens]
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— Alleau, René: Hitler et les sociétés secrètes. Enquête sur les sources occultes du nazisme, Paris 1969; darin: »Les illumininés de Bavière«, S. 105–19

— Allitt, John Stewart: Johann Simon Mayr, father of 19th century Italian music, Shaftesbury 1989 [bes. S. 25–32]

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— Aretin, Karl Otmar Frhr. v.: »Kurfürst Karl Theodor (1778–99) und das bayerische Tauschprojekt. Ein Beitrag zur Geschichte des bayerischen Staatsgedankens der Montgelaszeit«, in: ZBLG 25 (1962), S. 745–800

— Aschoff, Frank: Der theologische Weg Johann Friedrich Kleukers (1749–1827), Frankfurt a. M. [usw.] 1991; darin: »Mitglied des Bundes der Illuminaten«, S. 97–101

— Bach, Adolf: Goethes »Dechant Dumeiz«. Ein rheinischer Prälat der Aufklärungszeit. Lebensumwelt und Persönlichkeit, Heidelberg 1964; darin: »Dumeiz ein Freimaurer, Illuminat, ein Rosenkreuzer?«, S. 159–73

— Bach, E.: »Der Freimaurer Aloys Blumauer«, in: Quatuor Coronati Berichte 6 (1977), S. 17ff.

— Bach, J[oseph]: »Adam Weishaupt, der Gründer des Ordens der Illuminaten, als Gegner des Königsberger Philosophen Immanuel Kant«, in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland Bd. 127, 1901, S. 94–114

— Back, [Karl]: »Etwas von dem Illuminaten-Orden«, in: Zd. 3, 1839, S. 141–43

— Bauer, Bruno: Freimaurer, Jesuiten und Illuminaten in ihrem geschichtlichen Zusammenhange, Berlin 1863, 125 S.

— Bauer, Richard: Der kurfürstliche geistliche Rat und die bayerische Kirchenpolitik, 1768–1802, München 1971; darin: »Das ‚Illuminatenkollegium‘ und die Hintergründe für den Sturz Häffelins«, 218–31

— ———: »Kasimir von Häffelin und die kurbayerischen Landes- und Hofbistumsbestrebungen«, in: ZBLG 34 (1971), S. 733–67 [bes. 747–49]

— Baumann, Gustav: »Die Illuminaten im Lichte der neueren Geschichtsforschung«, in: Am Reissbrette 35, 1908, S. 47–53

— Baylot, Jean: La voie substituée. Recherche sur la déviation de la franc-maçonnerie en France et en Europe, Lüttich 1968

— Beaujean, Marion: »Zweimal Prinzenerziehung: ‚Don Carlos‘ und ‚Geisterseher‘. Schillers Reaktion auf Illuminaten und Rosenkreuzer«, in: Poetica 10 (1978), S. 217–35

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— Bernard, Paul P.: Joseph II and Bavaria. Two eighteenth century attempts at German unification, Den Haag 1965

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— ———: Die Lebenschronik des Freiherrn Franz Wilhelm von Spiegel zum Diesenberg. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Aufklärung in Rheinland-Westfalen, Münster 1952 [bes. S. 81 f.]

— ———: Kurköln. Gestalten und Ereignisse aus zwei Jahrhunderten rheinischer Geschichte, Münster 1949; darin: »Eine Zeitschrift der Bonner Illuminaten«, S. 417–51

— ———: Maria Theresias jüngster Sohn Max Franz, letzter Kurfürst von Köln und Fürstbischof von Münster, Wien 1961

— ———: Diplomatie und geistiges Leben im 17. und 18. Jahrhundert. Gesammelte Abhandlungen, Bonn 1969

— ———: »Neue Funde und Beiträge zur Kulturgeschichte Kurkölns im ausgehenden 18. Jahrhundert«, in: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 172 (1970), S. 155–215 [»Bonner Illuminaten«, S. 155–77]

— Bressler, Hans G.: »‚Bruder‘ Franz Xaver Bronner und die Illuminaten in der Schweiz«, in: QCJb 22 (1985), S. 41–80 [ill.]

– A brief sketch of the masonic illuminati, in: Free Masonry, a poem, 1830, S. 177–87

— Brökel, Gerhard: »Adam Weishaupt. Der Gründer des Geheimbundes der Illuminaten und seine Vorfahren in Brilon«; in: Jahrbuch Hochsauerlandkreis 2004, S. 75–81 [ill.]

— Bruck, Engelbert vom: »Über die Beschuldigungen des Abbé Barruel gegen neuere Gelehrte, Illuminaten und Freimaurer«, in: Niederrheinische Blätter für Belehrung und Unterhaltung 3 (1803), S. 1-32

— Brück, Anton Philipp: Die Mainzer theologische Fakultät im 18. Jahrhundert, Wiesbaden 1955

— Brunner, Sebastian: Die Mysterien der Aufklärung in Oesterreich 1770–1800. Aus archivalischen und andern bisher unbeachteten Quellen, Mainz 1869; darin: »Hammer und Kelle«, S. 1–39 [Graf Lehrbachs Illuminaten-Liste, S. 35]

— Buff, Adolf: »Ein Augsburger Illuminatenprozess. 1787«, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg 6 (1879), S. 70–82

— Burggraf, Gudrun: Christian Gotthilf Salzmann im Vorfeld der Französischen Revolution, Germering bei München 1966; darin: »Die Epoche der Illuminaten«, S. 66–108

— Busch, Moritz: Die gute alte Zeit. Bd. 1 u. 2, Leipzig 1878, 302 S. u. 355 S.

— Coston, Henry: La conjuration des illuminés, Paris 1979

— [Cramer, Benvenuto]: »Die Illuminaten«, in: Latomia 15, 1892, S. 27–30

— Cremer, Oskar: »Die Illuminaten«, in: Dresdener Logenblatt 38, 1907/08, S. 199–207; Bundesblatt 22, 1908, S. 130–40

— Demeter, Karl: Die Frankfurter Loge zur Einigkeit 1742–1966. Ein Beitrag zur deutschen Geistes- und Sozialgeschichte, Frankfurt a. M. 1967 [bes. S. 89–91]

— Denecke, Arthur: »Der Illuminaten-Orden«, in: Dresdener Logenblatt 36, 1905/06, S. 101–07

— Deschamps, Nicolas: »Weishaupt et L’illuminisme allemand«, in: ders.: Les Sociétés secrètes, 2 ed. 1, 1880, S. 9–12

— Deutsch, Andreas (Hg.): Ein Geheimbund mit Lizenz zum Töten. Der Anti-Illuminaten-Orden des Johann Ludwig Klüber. Edition der Geheimbundsatzung mit Einleitung, Stuttgart 2010, 120 S.
> Rez.: Claudius Stein, in: ZBLG 73 (2010), S. 916–18

— Deutsch, O. E.: »Kaiser Josef und die Freimaurer«, in: Wiener Geschichtsblätter 20 (1965), S. 488 ff.

— Deutschmann, Wilhelm: »Illuminaten – ›linker‹ Flügel der Freimaurer. Sie unterwanderten planmäßig und erfolgreich die Logen«, in: QCB Nr. 21, 2001, S. 63–84 [ill.]

— Dotzauer, Winfried: »Bonner aufgeklärte Gesellschaften und geheime Sozietäten bis zum Jahr 1815 unter besonderer Berücksichtigung des Mitgliederbestandes der Freimaurerloge ›Frères courageux‹ in der napoleonischen Zeit«, in: Bonner Geschichtsblätter 24 (1971), S. 78–142

— ———: »Die Städte Landau, Zweibrücken und Speyer und ihre aufgeklärten Gesellschaften vom Ende des Ancien Régime bis zum Ende des napoleonischen Zeitalters, unter besonderer Berücksichtigung der Freimaurerlogen«, in: Zs. für die Geschichte des Oberrheins 120 (1972), S. 303 ff.

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— ———: »Das aufgeklärte Trier. Freimaurergesellschaften und Lesegesellschaften bis zum Ende der napoleonischen Zeit«, in: Geschichtliche Landeskunde 9 (1973), S. 214ff

— ———: »Worms und seine Freimaurerlogen bis zum Ende der napoleonischen Zeit«, in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde N. F. 33 (1975), S. 137–66

— ———: Freimaurergesellschaften am Rhein. Aufgeklärte Sozietäten auf dem linken Rheinufer vom Ausgang des Ancien Régime bis zum Ende der Napoleonischen Herrschaft, Wiesbaden 1977

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— –––: »Illuminatenideologie: Revolution, Anarchie oder aufgeklärter Absolutismus? Mit vorläufigen Ergebnissen aus der ‚Schwedenkiste‘«, in: Der Illuminaten-Orden (1776–1785/87). Ein politischer Geheimbund der Aufklärungszeit, Hg. H. Reinalter, Frankfurt a. M. [1997], S. 281–304

— –––: Unterirdische Gänge: Goethe, Freimaurerei und Politik, Göttingen 1999. 275 S.

— –––: " ‘Philosophen- und Schriftstellerkabale’: The Conspiracy Theory of the French Revolution and the Origins of German Romanticism (Fichte, F. Schlegel, Novalis)." Euphorion 83 (1989): S. 131–59

— –––: "Internalizing the Counter-Revolution: Wieland and the Illuminati Scare." The Internalized Revolution: German Reactions to the French Revolution, 1789-1989. Ed. Ehrhard Bahr, Thomas Saine. New York 1992, S. 33–59

— –––: "Weimar Politics in the Age of the French Revolution: Goethe and the Spectre of Illuminati Conspiracy." Goethe Yearbook 5 (1990), S. 163–86

— –––: "Vom internalisierten ‘Despotismus’ zur Mündigkeit: Knigge und die Selbstorganisation der aufgeklärten Intelligenz". Adolph Freiherr von Knigge. Text + Kritik. Hg. Heinz Ludwig Arnold. 1996, S. 36–47. Reprint in: Zwischen Weltklugheit und Moral: Der Aufklärer Adolph Freiherr Knigge. Hg. Martin Rector. Göttingen 1999, S. 133–45

— –––: "Replik" [auf Michael Holtermann], in: Zeitschrift für deutsche Philologie 113 (1994), S. 293–95

— –––: "Illuminaten", in: Lexikon der Aufklärung. Ed. Werner Schneiders. München 1995, S. 184–86

— –––: "Illuminati", in: "Encyclopedia of the Enlightenment. Ed. Alan Charles Kors et al. New York 2003

— Wimmer, Silvia: Die bayerisch-patriotischen Geschichtsdramen. Ein Beitrag zur Geschichte der Literatur, der Zensur und des politischen Bewußtseins unter Kurfürst Karl Theodor, München 1999

— Wittmann, Reinhard: »Eine bayerische Inquisitionsgeschichte. Die Fehde zweier Münchner Aufklärungsverleger«, in: F. Barbier [u. a.] (Hg.): Le livre et l’historien. Études offertes en l’honneur du Professeur Henri-Jean Martin, Genf 1997, S. 381–99

— [Wolf, Peter Philipp:] »Entstehung des Illuminatenordens in Baiern. Verfolgung dieses Ordens. Schicksal einiger seiner Mitglieder. Einfluß der Jesuiten in die Schritte der Regierung. Vergleichung des Illuminatismus mit dem Jansenismus«, in: ders.: Allgemeine Geschichte der Jesuiten, 1803, S. 163–95

— Wolfram, Ludwig: Die Illuminaten in Bayern und ihre Verfolgung. Auf Grund aktenmässigen Befundes dargestellt, Progr. Erlangen 1899/90, 44 u. 78 S.

— Zaccone, Pierre: »Les illuminés«, in: ders.: Histoire des sociétés secrètes, 3, 1848, S. 231–53

— Zande, Johan van der: Bürger und Beamter. Johann Georg Schlosser, 1739–1799, Stuttgart 1986; darin: »Exkurs I. Schlosser – Freimaurer und Illuminat«, 195 f.

— Zeller, Heinrich: »Freising in der Illuminaten-Literatur«, in: Sammelblatt des Historischen Vereins Freising 8 (1910), S. 15–26

– Zellweker, Eduard: Ignaz von Born. Das Urbild des Sarastro, Bad Kissingen 1956

– »Zur Geschichte der Illuminaten«, in: Denkwürdigkeiten aus den letzten Decennium des 18. Jahrhunderts, 1840, S. 199–239


Romane

– Ring, Max: Rosenkreuzer und Illuminaten. Historischer Roman aus dem 18. Jahrhundert, Berlin 1861
> Rez.: Latomia 20 (1861), S. 252–54

– Schulze-Berghof, Paul: Spartakus, der Illuminatengeneral. Roman, Berlin u. Leipzig 1934, 483 S.

–––

Abkürzungen

Eudämonia Eudämonia, oder deutsches Volksglück
FZ Freimaurerzeitschrift
HJb Historisches Jahrbuch
IASL Internationales Archiv für Sozialgeschichte der deutschen Literatur
IF Zeitschrift für internationale Freimaurerforschung
Jb. Jahrbuch
JvufD Journal von und für Deutschland
QCB Quatuor-Coronati-Berichte (Wien)
QCH Quatuor Coronati Hefte
QCJb Quatuor Coronati Jahrbuch
Rez. Rezension
ZBLG Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte
Zs. Zeitschrift

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